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Aufbau, Organisation und Gliederung eines Jagdgeschwaders

Jagdgeschwader waren und sind Fliegereinheiten, die primär zum Bekämpfen von feindlichem Fluggerät formiert wurden. Während des Zweiten Weltkriegs sollten sie zunächst die Luftüberlegenheit über den Kampfgebieten erringen und im Zusammenwirken mit anderen Waffengattungen (z.B. der Flakartillerie) rückwärtige militärische Anlagen sowie urbane und industriewirtschaftliche Zentren gegen Angriffe aus der Luft verteidigen. Zudem deckten sie eigene Bodentruppen, deren Nachschubwege in taktischer bis operativer Tiefe und begleiteten andere Arten der Fliegerstreitkräfte wie Bomber, Transporter und Aufklärer, um diese vor Angriffen des Gegners zu schützen. Darüber hinaus konnten Jagd- bzw. Jagdbomberflugzeuge auch gegen Ziele am Boden oder zur nahen Luftaufklärung eingesetzt werden. Ein Jagdgeschwader konnte demzufolge gegen unterschiedlichste Ziele eingesetzt werden. Die Hauptart des Gefechtseinsatzes blieb jedoch der Luftkampf.

Rotte

Bereits 1915 erkannte der deutsche Jagdflieger Oswald Boelcke den Vorteil, der im konzentrierten Angriff mehrerer Flugzeuge auf ein Ziel, eine einzeln fliegende oder von ihrem Verband abgesprengte Maschine lag. Zudem bemerkte er, dass ein einzeln agierender Jagdpilot, auch bei Überraschungsangriffen aus vorteilhafter Position, äußerst verwundbar ist, denn er verfügt nicht über die Augen eines mitfliegenden Beobachters, der den umgebenden Luftraum weiter überwachen und bei Gefahr warnen könnte. Daher ging er eine Partnerschaft mit einem anderen Piloten, Max Immelmann, ein. Sie bildeten ein fliegendes Paar, die erste Gefechts-Rotte, und waren so erfolgreich, dass dieses System von anderen Flugzeugführern übernommen wurde. In der Folge entstanden immer größere Kampfeinheiten aus Ketten (drei Flugzeuge), Schwärmen (zwei Rotten), Staffeln (drei bis vier Schwärme), Gruppen (drei bis vier Staffeln) und schließlich ganze Geschwader (drei bis vier Gruppen). Diese Gliederung wurde bis in die 1930er Jahre optimiert und schließlich Standard innerhalb der deutschen Luftwaffe.
Seitdem im Verlauf des 1. Weltkrieges der Jagdflieger als Alleinkämpfer verdrängt worden war, bildete die Rotte auf taktischer Ebene die kleinste Luftkampfeinheit. Sie wurde zum Instrument jagdfliegerischer Kampfesweise und bestand aus zwei Flugzeugen, gesteuert von einem Rottenführer und seinem Rottenflieger. Rottenführer war stets der erfahrenere Pilot, ein guter Beobachter des Luftraumes und sicherer Schütze. Er widmete seine ganze Aufmerksamkeit dem Gegner, war verantwortlich für die Taktik und führte die eigentlichen Angriffsaufgaben durch. Der Führer einer Rotte war jedoch auch verwundbar, musste er sich doch während eines Kampfes voll auf sein gewähltes Ziel konzentrierten. Daher übernahm der zweite Mann, Rottenflieger, Flügelmann, Kaczmarek oder Holzauge (abgeleitet von der historischen Redewendung: „Holzauge, sei wachsam!“) genannt, beim Angriff die weitere Beobachtung des Luftraumes und somit den Schutz des Verbandsführers. Der Rottenflieger stellte somit sicher, dass der Rottenführer ungehindert anfliegen, zielen und schießen konnte. Während des Kampfes hing das Leben des Rottenführers also von der Achtsamkeit seines Flügelmannes ab. Aus diesem Grund suchten die Rottenführer nach möglichst begabten und zuverlässigen Flügelmännern, in der Regel legte jedoch der Staffelführer die Aufteilung innerhalb von Schwärmen und Rotten fest. Wie der Rottenflieger für seinen Führer verantwortlich war, so hatte der Rottenführer auf seinen Begleiter zu achten. Insbesondere bei einem unerfahrenen Piloten trug er Verantwortung für die Nachwuchskraft, hatte sie in Formation zu halten und, wenn möglich, auch im Gefecht zu unterstützen. Der Gewissenhafte Rottenführer schulte seinen Flügelmann, gab Erfahrungen an den jungen Jagdflieger weiter und versuchte, diesen langsam an seine Grenzen heranzuführen, um ihn möglichst nicht durch Überforderung zu gefährden.

Schwarm

In den 1930er Jahren wurde die im Aufbau befindliche Luftwaffe stark von Männern wie Theo Osterkamp, Eduard Ritter von Schleich und Werner Junck geprägt, die bereits während des 1. Weltkrieges in der deutschen Fliegertruppe dienten. Sie übernahmen hohe Kommandostellen und auf Grundlage ihrer Erfahrungen wurden Taktiken und Gefechtsordnungen für die neue Luftwaffe erarbeitet, die sich überwiegend an den Luftkämpfen des 1. Weltkrieges orientieren. Es zeigte sich allerdings schon während des Einsatzes der Legion Condor im spanischen Bürgerkrieg (Juli 1936 bis April 1939), dass diese für schnellere Flugzeugtypen wie die Messerschmitt Bf 109 untauglich waren. Bis dahin galt der dicht geschlossene Kettenkeil aus drei Flugzeugen als übliche Gefechtsordnung. Die dem Kettenkeil zu Grunde liegende Forderung der Massierung des Feuers schränkte unter anderem die Manövrierfähigkeit (besonders bei Flugrichtungswechsel unter Beibehaltung der maximalen Geschwindigkeit) des Verbandes ein. Darüber hinaus konnten sich die einzelnen Maschinen nicht gegenseitig vor Angriffen schützen.
Das bis heute gültige Grundkonzept des Luftkampfes, die Idee von Schwarm und Rotte, geht auf Günther Lützow zurück. Zwischen März und September 1937 befehligte er als Oberleutnant die 2. Staffel der Jagdgruppe 88 im Spanieneinsatz und erkannte, dass die höhere Dynamik des modernen Luftkrieges nach Änderungen verlangte. Beispielsweise wurde unter seiner Führung, je nach Einsatzauftrag, eng aufgeschlossen oder mit großen Formationsabständen geflogen. Dabei wurde grundsätzlich soweit abgesetzt geflogen, dass sowohl ungestörte Beobachtung des Luftraums wie auch schnelles Aufschließen zum Rotten-, Ketten- oder Schwarmführer möglich blieb. Nach seiner Rückkehr auf den brandenburgischen Fliegerhorst Jüterbog-Damm entwickelte er bei Übungsflügen seiner Staffel weiter, was er in Spanien begonnen hatte. Im Frühjahr 1938 fasste er seine Erfahrungen schließlich in einem Ausbildungsbericht zusammen.
Diese Grundlagen wurden aufgegriffen, als Werner Mölders im April 1938 die Führung der 3. Staffel der Jagdgruppe 88 von Adolf Galland übernahm. Während seiner Zeit bei der Legion Condor entwickelte Mölders das, was seitdem als "Vierfingerschwarm" bekannt ist und fand Lösungen für die Probleme des Manövrierens im schnellen Verbandsflug. Die Formation des Schwarms ähnelt den vier Fingerspitzen der rechten Hand und besteht aus einer führenden und einer geführten Rotte zu jeweils zwei Flugzeugen. Innerhalb dieses Verbandes unterstützen sich die beiden Rotten in ähnlicher Weise wie in einer Rotte die beiden Rottenflieger. Verantwortlich für die Führung des Verbandes ist der in Position des Mittelfingers fliegende Schwarmführer. Solange die Formation besteht, übernimmt dieser die Spitze und bestimmt den Kurs sowie den Ort und Zeitpunkt des Angriffs. Gedeckt wird er von seinem Flügelmann bzw. Rottenflieger, der taktischen Nummer zwei, der sich links hinter ihm an der Stelle des Zeigefingers befindet. Die zweite Rotte hält sich rechts hinter dem Schwarmführer und setzt sich aus der taktischen Nummer drei, dem Rottenführer an der Stelle des Ringfingers, und dessen Rottenflieger, die Nummer vier der Formation, in Position des kleinen Fingers zusammen.
Im Vergleich zum überholten Kettenkeil bietet der Schwarm deutliche Vorteile. Der Verzicht auf das Fliegen in enger Formation bringt den geführten Piloten größte Entlastung. Sie müssen ihren Blick nicht permanent auf den Verbandsführer fixieren, um Kollisionen bei abrupten Manövern zu verhindern. Durch horizontale und vertikale Staffelung sowie die großen Abstände innerhalb des Schwarms besitzen auch die geführten Piloten den notwendigen Freiraum, um die Umgebung beobachten zu können. Im Hinblick auf die Hauptaufgabe des Jagdfliegers, gegnerische Flugzeuge zu suchen und zu bekämpfen, ist dies von besonderem Vorteil. Weiterhin wird durch die relativ weit gefächerte Formation eine Aufklärung durch den Gegner erschwert. Im Luftkampf teilt sich der Schwarm üblicherweise in seine einzelnen Rotten auf. Hierbei übernehmen der Schwarm- und Rottenführer offensive Aufgaben. Sie führen ihre Rotte und konzentrieren sich auf den Angriff des Gegners, während der jeweilige Flügelmann nach weiteren Bedrohungen Ausschau hält und somit die Deckung seines Führers übernimmt.
Eigeninitiative macht den erfolgreichen Jagdflieger aus - durch Lützow und Mölders wurde ihr der größtmögliche Spielraum geschaffen. Durch die von Werner Mölders entwickelten Taktiken war ein Verband auch beim Manövrieren von Schwärmen und Staffeln anderen zeitgenössischen Formationen überlegen. Sollte die aktuelle Flugrichtung eines Schwarms beispielsweise um einen 90°-Bogen nach rechts angepasst werden, flog der Führer eine übliche Kurve, während sein Flügelmann hinter ihm einzukurven hatte. Die zweite Rotte über- bzw. unterschnitt die Schwarmführung zunächst in der bisherigen Flugrichtung und ging etwas später auf den neuen Kurs. War die Wende abgeschlossen, flog der Schwarm spiegelverkehrt (nun vergleichbar mit der linken Hand) in der neuen Flugrichtung weiter. Da die Maschinen am äußeren Rand der Formation keinen längeren Weg zurücklegen mussten, konnte das Manöver schnell geflogen werden, ohne dass der Schwarmführer seine Geschwindigkeit verringern musste. All diese Faktoren einer Schwarm- und Rotteneinteilung boten Vorteile im Angriff und der Verteidigung. Da sie die Kampfleistung der Jagdverbände steigerten, hatten sie eine ähnliche Bedeutung wie die Anhebung der zahlenmäßigen Stärke und verschafften der deutschen Luftwaffe zu Beginn des 2. Weltkrieges einen taktischen Vorteil. Im Laufe der Luftschlacht um England (Juli bis Oktober 1940) wurde diese Taktik zunächst von Großbritanniens Royal Air Force kopiert und im weiteren Verlauf des Krieges von allen am Konflikt beteiligten Luftstreitkräften übernommen.


Vierfingerschwarm 90-Grad-Kurve rechts
Ein Jagdfliegerschwarm in Vierfingerformation bei einer 90-Grad-Kruve rechts

Staffel

Die kleinsten Verwaltungseinheiten eines Jagdgeschwaders stellten die Staffeln dar. Befehligt wurden diese gewöhnlich von einem Leutnant, Oberleutnant oder Hauptmann. Übergangsweise konnte eine Staffel auch von einem Oberfähnrich geführt werden. Die Sollstärke einer Jagdstaffel lag zunächst bei 12 Flugzeugen und wurde im Verlauf des Krieges auf 16 Maschinen angehoben. Durch notwendige Wartungs- und Reparaturmaßnahmen sowie nach einsatz- oder unfallbedingten Verlusten lag der tatsächliche Bestand startbereiter Flugzeuge aber oft unter dem genannten Soll. Für die Bodenorganisation und Versorgung der Staffel waren die "schwarzen Männer" des Betriebszuges zuständig. Jedes Flugzeug wurde von einem 1. und 2. Wart gepflegt. Die vorhandenen Motorenschlosser, Waffen- und Elektrikwarte mussten hingegen zwei bis drei Maschinen betreuen. Für besondere Reparaturen oder Überprüfungen gab es in fast allen Staffeln Spezialisten wie Funkgerätewarte, Feinmechaniker, Rettungs- und Sicherheitsgerätewarte oder Geräteverwalter. Zusammen mit den Tankwarten bestand das Bodenpersonal einer Staffel - in Abhängigkeit ihrer Größe und des Einsatzortes - aus ca. 60 bis 90 Personen. Die Pilotenanzahl innerhalb einer Staffel war abhängig von der Sollstärke und dem Flugzeugbestand der Einheit, unterlag kriegsbedingt aber auch starken Schwankungen. Operierte ein Verband beispielsweise über längere Zeit in besonders umkämpften Gebieten, so kam es unter dem fliegenden Personal fast unweigerlich zu Ausfällen durch Verwundung, Kriegsgefangenschaft oder Tod.
Durch Absolventen der Jagdfliegerschulen und mit Ersatz aus den Ergänzungsjagdgruppen wurde versucht, die Verluste unter den Flugzeugführen zeitnah auszugleichen. Wie die erst 1943/44 aufgestellten Jagdgeschwader 6, 7 und 76 hatte das Jagdgeschwader 4 keine eigenen Ergänzungsstaffeln mehr, sondern erhielt den Personalnachschub von den Fliegerwaffenschulen, Ergänzungsgruppen oder von anderen Geschwadern. Konnten die Staffeln durch die gesteigerten Produktionszahlen der Industrie noch bis zum Frühjahr 1945 mit einer ausreichenden Flugzeugmenge versorgt werden, so fehlten mit Fortdauer des Krieges vor allem umfassend ausgebildete Piloten. Die Dauer der reinen Jagdfliegerausbildung inklusive Vorschulprogramm lag 1942 noch bei zwei bis fünf Monaten und mindestens 70 Flugstunden je Schüler. Infolge der erhöhten Ausbringungsforderungen wurde die Gesamtzahl der Flugstunden bereits im Sommer 1943 auf 46 herabgesetzt. Der stetig gestiegene Bedarf an Piloten, bedingt durch die hohen Verluste und der permanente Mangel an Flugbenzin veranlassten die Luftwaffenführung 1944, die Ausbildung der Jagdflieger noch weiter zu kürzen. In der Folge wurde der personelle Ersatz für die Jagdstaffeln 1944/45 vor allem durch ungenügend ausgebildete Anfänger gestellt und konnte den Anforderungen somit nicht mehr gerecht werden. Im Vergleich dazu hatte die britische Royal Air Force die Anzahl der Flugstunden je Schüler bereits ab 1941 mehr als verdoppelt. Ihre Jagdpiloten verfügten nach Abschluss der Ausbildung über 220 bis 270 Flugstunden. Als noch umfassender kann die amerikanische Flugzeugführerausbildung angesehen werden, denn die Piloten der United States Army Air Force erhielten ab 1942 mehr Flugstunden als ihre Kameraden der RAF und verfügten allein auf ihren späteren Frontmustern über 120 bis 160 Flugstunden - 1944 das Zehnfache eines in Deutschland ausgebildeten Jagdfliegers. Die Wahrscheinlichkeit eines neuen Piloten, der Anfang 1944 einem Jagdverband der Reichsluftverteidigung zugeteilt worden war, die ersten zehn Einsätze zu überleben, bezifferte der General der Jagdflieger, Adolf Galland, daher mit gerade einmal 50%.

Gruppe

Eine Jagdgruppe bestand im Regelfall aus drei bis vier Staffeln (mit jeweils 12 bis 16 Maschinen) eines Flugzeugtyps, einer entsprechenden Zahl an Flugzeugführern und der fünf bis zehnfachen Menge an Bodenpersonal. Die Staffeln waren einsatz- und verwaltungstechnisch dem Gruppenstab untergeordnet. Dieser besaß nominell vier Flugzeuge, den Stabsschwarm der Gruppe, und zudem häufig noch ein oder zwei Maschinen als Einsatzreserve. Die Maschinen des Gruppen-Stabsschwarms wurden vom Gruppenkommandeur geführt, der den Dienstgrad eines Majors innehaben sollte. Aus Mangel an Jagdfliegern im Majorsrang wurden jedoch zahlreiche Gruppen von Hauptleuten befehligt. Zu den weiteren Offizieren des Gruppenstabs gehörten der Gruppen-Adjutant, der Nachrichtenoffizier (Gruppen-NO) und Technische Offizier (Gruppen-TO), der Hauptmann beim Stabe (Ia), Versorgungsoffiziere (IVa), ein Sanitätsoffizier (IVb - Gruppen-Arzt) sowie ein waffentechnischer Beamter. Neben den genannten Offizieren konnte der Gruppenstab auch durch zusätzliche Spezialisten erweitert werden. Da viele Offiziere des Stabes keine Flugzeugführer waren, wurde zudem häufig auf Piloten aus den unterstellten Staffeln zurückgegriffen, um den Stabsschwarm mit fliegendem Personal aufzufüllen. Für den reibungslosen Ablauf und zur Unterstützung des Stabes und der Gruppe war die Stabskompanie verantwortlich. Sie bestand aus rund 260 Mann und enthielt neben dem allgemeinen Personal (ca. 42 Mann), technische Mannschaften (ca. 30 Mann), einen Nachrichtenzug (ca. 73 Mann) sowie einen Kfz.-Zug (ca. 33 Mann). Da die Staffeln einer Gruppe häufig zusammen auf einem Flugplatz stationiert waren, konnte der Flakzug (ca. 22 Mann) der Stabskompanie einen zumindest geringen Schutz gegen feindliche Tieffliegerangriffe geben. Besondere Bedeutung trug der ca. 60 Mann starke Werftzug. Wurden Flugzeuge bei Luftkämpfen oder durch Unfälle so stark beschädigt, dass eine Reparatur durch den 1. und 2. Flugzeugwart nicht vorgenommen werden konnte, kam der Werftzug mit seiner umfangreichen technischen Ausstattung zum Einsatz.

Geschwader / Geschwaderstab

Bis 1943 bestand eine Staffel - bei einer Sollstärke von zwölf Flugzeug - aus drei Schwärmen. Eine Gruppe fasste im Regelfall drei Staffeln. Drei Gruppen wiederum wurden in einem Geschwader formiert. Um Verwechslungen zu vermeiden, wurden Staffeln mit arabischen Ziffern benannt (1. Staffel, 2. Staffel usw.), Gruppen mit römischen Zahlen (I. Gruppe, II. Gruppe usw.). Aufgrund der hohen Verluste unter den erfahrenen Verbandsführen, insbesondere während der zahllosen Luftschlachten in der Reichsverteidigung gegen die Bomberverbände der Alliierten, wurden den Staffeln ab Mitte 1944 16 Flugzeuge zugewiesen, die Gruppen auf vier Staffeln erweitert und Geschwader mit einer vierten Gruppe verstärkt. Inklusive der zusätzlichen Stabsschwärme für die Gruppen- und Geschwaderführung lag die Sollstärke eines deutschen Jagdgeschwaders somit zwischen 124 und 276 Maschinen. In der Praxis sind diese Zahlen jedoch nur selten auch nur annähernd erreicht worden. Neben den Piloten und ihren Flugzeugen gehörte zudem eine umfangreiche Bodenorganisation mit den notwendigen Instandhaltungs- und Wartungszügen, Flugabwehrbatterien, Sicherungskompanien, Nachschubkolonnen, Fernmeldeeinrichtungen und Verwaltungsorganisationen zu jedem Geschwader. Der Geschwaderstab wurde aus dem Stabsschwarm, dem Unterstab und der Luftnachrichten-Kompanie gebildet.
Vier Maschinen zu zwei Rotten bildeten die fliegende Einheit des Geschwaderstabes, den Stabsschwarm. Dessen Führungsrotte befehligte der Kommodore. Er war kommandierender Offizier und Träger des höchsten taktischen Kommandos. Zu Beginn des Krieges hatten die meisten Kommodore den Dienstgrad eines Obersten. Ab Spätsommer 1940, im Zuge der Verjüngung der Verbandsführer, wurden die Stellen mehrheitlich durch Oberstleutnante und Majore besetzt. Der Flügelmann des Kommodores konnte der Geschwader-Adjutant sein, sogenannter IIa und IIb. Stabsabteilungen der Luftwaffe wurden mit einer Kombination aus einer römischen Zahl und einem kleinen Buchstaben bezeichnet. Der Adjutant war demnach Personalverantwortlicher für die Offiziere (IIa) und zuständig für die Personalangelegenheiten der Unteroffiziere und Mannschaften (IIb). Die zweite Rotte des Stabsschwarms wurde vom Major beim Stabe geführt, dem Leiter der Führungsabteilung (Ia). Ihm oblagen die operativen Einsatzfragen. Mögliche Rottenflieger waren der für feindliche Aktivitäten und deren Abwehr zuständige Offizier (Ic), der Nachrichtenoffizier (Abk. NO) oder der Technische Offizier (Abk. TO). Der TO war verantwortlich für die technische Ausrüstung - insbesondere für die Flugzeuge mit ihrer komplexen Ausstattung. Bei Bedarf konnten weitere Dienstposten im Stab besetzt werden. Beispiele hierfür waren der Kfz-Offizier oder der IVa (Offizier oder Beamter für administrative Aufgaben und Versorgungsfragen). Der Unterstab wurde allgemein von verwaltenden Truppendienstlern, Kraftfahrern, Stabsschreibern und dem technischen Wartungspersonal für die Flugzeuge des Stabsschwarms gebildet. Ergänzend zu den Schlüsselpositionen des Stabsschwarms dienten hier bis zu 60 weitere Männer. Zusätzlich war dem Geschwaderstab in den meisten Fällen eine Luftnachrichten-Kompanie angeschlossen. Diese gliederte sich in drei Züge (Luftnachrichten-Betriebszug, Funkzug, Fernsprechbauzug) und umfasste zusammen rund 150 Mann. Die Aufgaben dieser Männer konzentrierten sich auf die Herstellung und Aufrechterhaltung von Nachrichtenverbindungen zu den übergeordneten (Fliegerdivision, Fliegerkorps, Luftflotte) und geschwaderinternen Stellen (Gruppen, Staffeln), um somit die Einsatzbereitschaft und Effektivität des gesamten Verbandes sicherzustellen. Zusammengenommen belief sich die personelle Stärke eines Geschwaderstabes auf rund 220 Mann.

Kennzeichen

Um die Identifikation und Zuordnung der Militärflugzeuge zu erleichtern, wurden seitlich auf dem Rumpf Markierungen aus Zahlen oder Buchstabenkombinationen (bei Jagdgeschwadern nur Zahlen) angebracht. Die Farbe der entsprechenden Zeichen stand für die Staffelzuordnung und ihre jeweilige Reihenfolge innerhalb einer Gruppe. Von Gruppe zu Gruppe wiederholte sich der entsprechende Farbcode innerhalb desselben Geschwaders. Im Jagdgeschwader 4 trugen die Maschinen einer ersten Staffel weiße Zahlen (1./JG4, 5./JG4, 9./JG4, 13./JG4). Die Farbkennung einer zweiten Staffel war schwarz (2./JG4, 6./JG4, 10./JG4, 14./JG4), die dritten Staffeln erhielt gelb (3./JG4, 7./JG4, 11./JG4, 15./JG4) und den vierten Staffeln wurde blau zugewiesen (4./JG4, 8.JG/4, 12./JG4, 16./JG4). Diese Systematik wurde jedoch nicht immer eingehalten. Bei Wartungsarbeiten, Reparaturen und ähnlichem kam es auch vor, dass Piloten mit freien Ersatzmaschinen z.B. aus benachbarten Staffeln in den Einsatz flogen. Mit zunehmender Dauer des Krieges musste zudem häufiger improvisiert werden.

Gruppenkennzeichen

Um die Gruppenzugehörigkeit zu kennzeichnen, wurden hinter den farbigen Zahlen und dem Rumpfbalkenkreuz ergänzende Zeichen aufgebracht. Ein horizontaler Balken symbolisierte die II. Gruppe, ein vertikaler Balken (bis zur Einführung der vierten Gruppen alternativ eine Wellenlinie) die III. Gruppe und eine Wellenlinie die IV. Gruppe. Fehlten diese Symbole verwies dies auf die I. Gruppe.

Rumpfbänder der Jagdfliegerverbände (Tagjagd)

Kunstvolle Gruppen- oder Geschwaderwappen welche seitlich am Rumpf unter dem Cockpit oder auf der Motorverkleidung angebracht waren, sollten den Korpsgeist stärken und zeugten von dem Stolz, einer besonderen Einheit anzugehören. Ab 1944 definierten auch farbige Rumpfbänder (Reichsverteidigungsbänder) die Geschwaderzugehörigkeit der deutschen Jagdflugzeuge, um nach einem Angriff das Erkennen und erneute Sammeln in der Luft zu erleichtern. Das Emblem des JG 4 zeigte einen Wappenschild mit befiedertem Ritterhelm. Als Reichsverteidigungsband trug das Jagdgeschwader 4 eine dreistreifige Kombination in den Farben schwarz - weiß - schwarz.

Rumpfband des Jagdgeschwaders 11
Rumpfband des Jagdgeschwaders 1
Rumpfband des Jagdgeschwaders 2
Rumpfband des Jagdgeschwaders 3
Rumpfband des Jagdgeschwaders 4
Rumpfband des Jagdgeschwaders 5
Rumpfband des Jagdgeschwaders 6
Rumpfband des Jagdgeschwaders 7
Rumpfband des Jagdgeschwaders 26
Rumpfband des Jagdgeschwaders 26 ab Dezember 1944
Rumpfband des Jagdgeschwaders 27
Rumpfband des Jagdgeschwaders 51
Rumpfband des Jagdgeschwaders 52
Rumpfband des Jagdgeschwaders 53
Rumpfband des Jagdgeschwaders 53 ab Dezember 1944
Rumpfband des Jagdgeschwaders 54
Rumpfband des Jagdgeschwaders 77
Rumpfband des Jagdgeschwaders 300
Rumpfband des Jagdgeschwaders 300 ab Dezember 1944
Rumpfband des Jagdgeschwaders 301
Rumpfband des Jagdverbandes 44
Rumpfband des Ergänzungs-Jagdgeschwaders 2



Rumpfbänder der KG (J) - Kapfgeschwader (Jagd)

Rumpfband des Kampfgeschwaders 6 (Jagd)
Rumpfband des Kampfgeschwaders 27 (Jagd)
Rumpfband des Kampfgeschwaders 54 (Jagd)



Sonstige Rumpfbänder

Rumpfband für im Mittelmeerraum operierende Verbände - Variante 1 (hinten)
Rumpfband für im Mittelmeerraum operierende Verbände - Variante 2 (vorne)
Rumpfband für an der Ostfront operierende Verbände - Variante 1 (hinten)
Rumpfband für an der Ostfront operierende Verbände - Variante 2 (vorne)
Rumpfband der Jagdfliegerschule 1
Rumpfband einer Jagdfliegerschule
Rumpfband einer Jagdfliegerschule
Rumpfband einer Blindflugschule

Historisches zum Jagdgeschwader 4

Die erste Gruppe des Jagdgeschwaders 4 (I./JG 4) wurde 1942 in Rumänien zum Schutz von Ploiești (Ploesti) aufgestellt. Das rumänische Erdölzentrum besaß die größten europäischen Raffinerieanlagen, die der deutschen Wehrmacht etwa ein Drittel ihres Bedarfs an Flugbenzin sowie Kraftstoff für Panzer und andere Fahrzeuge lieferte. Die dortigen Erdölfelder hatten in Anbetracht des kriegsbedingt ständig steigenden Kraftstoffbedarfs immer mehr an Bedeutung gewonnen und so wurde die Umgebung von Ploiești, etwa 50 km nördlich der rumänischen Hauptstadt Bukarest gelegen, zusammen mit dem Gelände innerhalb der Produktionsstätten von deutscher und rumänischer Flak geschützt. Die Luftverteidigung lag nach Auflösung der bis dahin in Pipera stationierten Ergänzungsjagdgruppe (EJG) 77 ausschließlich bei rumänischen Verbänden. Der Luftwaffe war bekannt, dass die US-amerikanischen Streitkräfte Langstreckenbomber besaßen, mit denen sie Ploiești von ihren Einsatzbasen in Nordafrika aus erreichen konnten und die Gefahr eines bevorstehenden Luftangriffs schien sich zu bestätigen, als die USA den Balkanstaaten Rumänien, Ungarn und Bulgarien am 5. Juni 1942 den Krieg erklärten. Aus deutscher Sicht sollte hiermit eine rechtliche Grundlage für bevorstehende Angriffe geschaffen werden. In der Tat verfügte die USAAF im Sudan über 23 viermotorige Bomber vom Typ „Liberator“ B-24, die eigentlich für den Einsatz gegen die Japaner im Fernen Osten bestimmt waren. Am 11. Juni 1942 startete diese Formation dann ihren ersten Einsatz mit einer Länge von 4200 km gegen Ploiești. Die angerichteten Schäden blieben zwar gering, aber die psychologische Wirkung war ungeheuer. Dass die Bomber auf derart geringe Gegenwehr gestoßen waren, irritierte das deutsche Oberkommando und so wurden sofortige Gegenmaßnahmen beschlossen. Ploiești und seine zehn Millionen Tonnen Raffinerieprodukte, die jährlich dort gewonnen wurden, waren die Achillesferse, die es rechtfertigte, die Gegend zu einer wahren Luftabwehr-Festung auszubauen, um ein geographisch zwar eng begrenztes, strategisch aber immens wichtiges Gebiet zu schützen. Die Flakeinheiten wurden deutlich verstärkt und zum weiteren Schutz wurde ein kleiner deutscher Jagdfliegerverband aufgestellt – die Ölschutzstaffel Ploiești.

Die Entstehung des JG4

Der Kern dieser Ölschutzstaffel wurde von ehemaligen Piloten der I./JG 77 gebildet, die gerade zur Auffrischung von Russland nach Rumänien verlegt worden waren. Der erfolgreiche Leutnant Günter Hannak (zuvor Führer der 1./JG 77), der zu dieser Zeit bereits 40 Luftsiege vorzuweisen hatte, wurde mit der Aufstellung der neuen Staffel betraut. Sein Kommando wurde durch weitere erfahrene Flugzeugführer anderer Einheiten verstärkt, die zusammen etwa 80 Luftsiege errungen hatten. Anfang Juli 1942 war die Ölschutzstaffel, die nun über sieben Bf 109/E-7 und fünf Bf 109/F-4 verfügte, vollständig und einsatzbereit. Doch bereits am 31. Juli 1942 fand die Geschichte der jungen Ölschutzstaffel ihr offizielles Ende, als sie von Oberleutnant Georg von Ahlefeldt-Dehn übernommen und in 1./JG 4 umbenannt wurde. Dies war die Geburtsstunde der I. Gruppe des Jagdgeschwaders 4.

Kommandeur der I./JG 4 wurde Hauptmann Franz Hahn, der bereits seit dem Polenfeldzug im Einsatz war und bis zum Herbst 1942 über 20 Luftsiege errungen hatte. Nachdem die alten "Emils" der 1. Staffel gegen neue Bf 109/G-2 ausgetauscht worden waren, begann man im Januar 1943 mit der Aufstellung eines Gruppenstabes und zwei weiterer Staffeln. Um das kostbare Öl zu schützen, unterstützte auch die rumänische Luftwaffe die neue deutsche Jagdgruppe mit einem Dutzend der besten – und reichsten – Piloten. Die meisten von ihnen zahlten „ihre“ Bf 109 aus eigener Tasche und waren sehr gute Piloten. Obwohl die „Zigeunerstaffel“, wie sie von den anderen Staffeln des JG 4 genannt wurde, nie so recht das Vertrauen der Deutschen Piloten gewann, wurde sie dem Stab der I./JG 4 unterstellt und in 4./JG 4 umbenannt.

Bereitschaft und Operation Tidal Wave

Somit war die erste Gruppe komplett und die Piloten harrten nun der Dinge, die da kommen mochten. Rumänien war jedoch ein ruhiges Fleckchen Erde und so nutzte man die Wochen, um den Ausbildungsstand durch Übungsflüge und Taktikunterricht zu heben. Vom Krieg war hier kaum etwas zu spüren und so genossen die Flieger das, was ihnen das Land bot. Die Verpflegung war erstklassig, dann und wann lieh man sich einen Wagen aus, fuhr über das Land, nahm an Festen teil und man baute sich sogar ein kleines Schwimmbad, um die Untätigkeit und das heiße Klima besser zu ertragen. Nach dieser zunächst ruhigen Zeit wurde das rumänische Erdölzentrum am Sonntag, 1. August 1943, von 165 Boeing B-24 „Liberators“ der 376., 98., 93. und 44. Bombergroup der US-Air Force angegriffen. Obwohl die Bomber das Ziel im absoluten Tiefflug ansteuerten, kam der Angriff nicht überraschend, denn die amerikanischen Maschinen wurden bereits im Anflug von Luftraumbeobachtern erkannt und gemeldet. Die deutsche Jägerleitstelle in Otopéni verfolgte ständig den Kurs der Bomber und ließ die I./JG 4 in Alarmbereitschaft versetzen.

Nachdem die B-24-Verbände Ploiești erreicht hatten, herrschte dort totales Chaos. Die Flak feuerte wie wild, Explosionen und durch Brände aufsteigende heiße Luft schüttelten die amerikanischen Bomberbesatzungen regelrecht durch. Mehrere Bomber wurden durch die Seile der Sperrballone zerschnitten und als die restlichen Maschinen endlich aus dieser Hölle herauskamen, warteten bereits die Bf 109 der I./JG 4 auf sie. Im nun folgenden Luftkampf erzielen die deutschen Jagdflieger zehn bestätigte Abschüsse. Obwohl der Angriff auf Ploiești die Treibstoffproduktion für einige Monate verringerte, war die so genannte „Operation Flutwelle“ auch ein schwerer Schlag für die amerikanischen Bomberverbände. Von den 165 Boeing B-24 gingen 52 verloren und von den ursprünglich 178 beteiligten Maschinen waren am Tag nach dem Einsatz nur 33 einsatzklar. Fast 900 Mann waren gefallen, vermisst oder in Gefangenschaft geraten.

Abzug aus Rumänien

Der Angriff vom 1. August 1943 war der erste und zugleich letzte Einsatz, den die I./JG 4 in Rumänien flog. Nachdem die Flugzeugführer im November 1943 mit dem Orientexpress in Richtung Leipzig aufgebrochen waren, nahmen sie dort werksneue Messerschmitt Bf 109 G-6 in Empfang und wurden anschließend nach Italien verlegt, um die Luftflotte 2 zu verstärken und um die ausgeblutete III./JG 77, die zur Erholung und Auffrischung nach Rumänien kam, zu ersetzen.

Das Wappen des JG 4

Die Basis des Wappens besteht aus einem aufrecht stehenden, symmetrischen Halbrundschild dessen Schnitt auf das 13. Jahrhundert zurückgeht. Ein schwarzer, nach links blickender Ritterhelm mit geschlossenem Visier bildet das zentrale Motiv. Zwei einfarbige Federn in weiß und rot zieren den im Profil dargestellten Kopfschutz auf dessen Oberfläche durch weiße Akzentuierungen metallisch anmutende Lichtreflexe angedeutet werden. Um das Wappen in seiner Gesamtheit leicht erkenntlich zu halten, beschränkte man sich bei der Kolorierung auf vier (schwarz, weiß, blau, rot) der sieben heraldischen Farben.
Der Helm drückt den kämpfenden Status aus und gehört gleichzeitig zu den ältesten Darstellungen in der Heraldik. Seine Größe füllt das Schild weitgehend aus und die Form orientiert sich an historischen Vorbildern des Mittelalters, sie ist schlicht und funktional gehalten. Wie die Vorbereitung bei den Rittern, die sich zunächst als Knappen beweisen mussten, so war auch die Ausbildung zum Jagdflieger langwierig. Tägliches Training zur Steigerung von Kraft und Geschicklichkeit, ausdauerndes Lernen zum Verständnis von Technik und Taktik sowie regelmäßiges Üben im Gebrauch der Waffen füllten die Tage aus. Zudem steht der Ritter für heldenhaften Kampf, Tapferkeit, ehrenhaftes Verhalten und gilt als Beschützer der Armen und Schwachen.
Der Hintergrund des Wappens ist schlicht, ohne Verläufe oder Schattierungen. Das gewählte Blau symbolisiert die Ferne und Weite des Himmels, die grenzenlosen Dimensionen des Firmamentes. Es wirkt distanziert und kühl, wie die hohen Luftschichten in denen die Jagdflieger mit ihren schnittigen Maschinen Kondensstreifen ziehen. Gleichzeitig beruhigt die Farbe, denn sie ist ein Zeichen der Vertrautheit, so wie der blaue Himmel den wir jeden Tag über unseren Köpfen sehen. Blau steht somit auch für Sicherheit und verdeutlicht, dass man in der Gemeinschaft keine Angst zu haben braucht, symbolisiert Hingebung, Treue, Verbundenheit und tiefe Freundschaft. Blau steht zudem für alte Traditionen, denn es war der Farbstoff, der in früheren Jahrhunderten am leichtesten und billigsten zu gewinnen war. Überwiegend vom einfachen Volk getragen, kennzeichnete blau die Armen und Schwachen. Jene also, die von den Rittern beschützt wurden.



Wappen des JG4
Foto einer Fw 190 A-8 der II.(Sturm)/JG4 mit dem Geschwaderwappen auf der Triebwersverkleidung


Wappen unseres virtuellen Geschwaders und zeitgemäße Darstellung auf einer Focke-Wulf Fw 190 der II.(Sturm)/JG 4
Fliegerasse der Luftwaffe mit 100 und mehr bestätigten Abschüssen

Ein Fliegerass ist...

Fotoalbum des Geschwaders

An dieser Stelle folgen in Kürze Fotos von diversen Museumsbesuchen, Ausflügen und Geschwadertreffen.

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