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THEMA: (Lehrreiche) Aussagen von Jagdfliegern

(Lehrreiche) Aussagen von Jagdfliegern 09 Mär 2018 11:28 #11

  • Retemataeng
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Ich finde die Aussage von Theo Osterkamp verwunderlich, dass die 109 schwerer gewesen sein sollte, als die Spitfire. Das, was mir an technischen Daten zur E-3 gegenueber Mk.I bekannt ist, zeigt bei der 109 ein Gewicht von c.a. 2T (leer) gegenueber 2,2T (leer) bei der Spitfire. Letztere war auch erheblich groesser, als eine 109.
Gleiches gilt uebrigens fuer den Merlin Motor, der mitnichten leichter war, als sein DB Gegenstueck.

Moeglicherweise ist das auf die unterschiedliche Betankung zurueckzufuehren, Oder kennt da jemand andere Quellen?

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Re:(Lehrreiche) Aussagen von Jagdfliegern 09 Mär 2018 12:23 #12

  • Kruger
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Es gibt bei solchen aussagen immer ein paar Knackpunkte, Dazu gehören: die meisten sprechen nur aus eigenen Erfahrungen und Erinnerungen, Viele verwechseln Versionen und zeitliche Abstände, die meisten wussten garnicht was sie technisch genau geflogen sind.

Bei der Frage der Masse glaube ich eher das die Aussage missverständlich ist und sich eher auf die schwerpunktlage bezieht.

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Flieger empor!

(Lehrreiche) Aussagen von Jagdfliegern 10 Mär 2018 01:19 #13

  • Karaya
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Retemataeng schrieb: Ich finde die Aussage von Theo Osterkamp verwunderlich, dass die 109 schwerer gewesen sein sollte, als die Spitfire.


Die Spitfire war immer schwerer als die 109, zumindest wenn man zeitgleiche Modelle vergleicht

Emil (2600kg) vs Spit Mk.I/II (2800kg)
Friedrich (2900kg) vs Spit Mk.V (3050kg)
frühe Gustav (3050kg) vs Spit Mk.IX (3350kg)
Gustav/Kurfürst (3300kg) vs Spit Mk.XIV (3800kg)
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(Lehrreiche) Aussagen von Jagdfliegern 02 Apr 2018 17:51 #14

  • Eisbär
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Feldwebel Heinz Gomann, 12 bestätigte Abschüsse

Treffende Beschreibungen für den nicht vorhandenen Kampfwert eines unerfahrenen Jagdfliegers während der ersten Einsätze finden sich in zahlreichen Memoiren, wie auch bei Heinz Gomann: „Die Staffel startet gegen eingeflogene Spitfires. Ich bleibe an meinem Rottenführer dran. Plötzlich fängt alles an wie wild zu kurven. Ich habe keine Ahnung, warum. Nach der Landung sagt man mir, dass wir Luftkampf mit den Spitfires hatten. Ich habe keine gesehen. Das geht am Anfang allen (...) so.“ Die allgemein allen neuen Flugzeugführern fehlende Übersicht führte zu einem wesentlich höheren Risiko, abgeschossen und getötet zu werden, als bei erfahreneren Kameraden. Die Beherrschung der eigenen Maschine nahm einen zu großen Teil der Aufmerksamkeit der Nachwuchspiloten in Anspruch, um rechtzeitig auf gegnerische Angriffe reagieren zu können. Dies wiederum führte zu einer ständigen Stressüberlastung und mangelndem Selbstvertrauen, wodurch sie stark anfällig für Panikreaktionen wurden, die wiederum eine Loslösung vom einigermaßen sicheren Verband nach sich zogen und damit oftmals den sicheren Abschuss bedeuteten.

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(Lehrreiche) Aussagen von Jagdfliegern 16 Aug 2020 15:16 #15

  • Eisbär
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Major Moritz, Kommandeur II.(Sturm).JG4

Bei der aktuellen Luftlage werden keine schulmässigen Platzrunden mit horizontalem Gegenanflug und horizontalem Queranflug in 200m Höhe mit vergrössertem Anstellwinkel geflogen. Der Jagdflieger kommt in 1500m Höhe über dem Platz an, fährt das Fahrwerk aus, setzt die Landeklappen und fliegt in ständigem Sinkflug mit tiefer Flugzeugnase im Halbkreisbogen in den Endteil. Bei diesem Anflugverfahren ist immer reichlich Potential im System, um bei eventuellen Angriffen erfolgreich reagieren zu können.

Quelle: Sturmjäger Band 2 von Eric Mombeek
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